Macht Schule

Jesus-Nachfolge von Justin dem Märtyrer bis John Wimber

Monika von Tagaste (331-387)

Kurzportrait

  • „Mutter von mindestens drei Kindern, darunter des Augustinus“ (Ökumenisches Heiligenlexikon)
  • „heiratete den heidnischen römischen Beamten Patricius, einen ebenso gutmütigen wie jähzornigen Menschen, dem sie, in der Hoffnung, ihn zum Christentum bekehren zu können, seine Untreue verzieh“ (Wikipedia)
  • „stammte aus einer begüterten christlichen Berber-Familie mit einem kleinen Landbesitz“ (Vatican News)
  • ausgewähltes Originalzitat: „Nichts ist fern von Gott; und es ist nicht zu befürchten, dass er am Ende der Welt nicht erkennt, von wo er mich auferwecken soll.“ (zitiert in Augustinus‘ Confessiones 9,11)
  • passender Bibelvers: „Ja, es ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat; und an jenem letzten Tag werde ich ihn auferwecken.“ (Joh 6,40 NGÜ)

Lernchancen

Von Monika, die wie Severin von Noricum durch innere Stärke das Leben einzelner Menschen und so auch den Lauf der Geschichte positiv veränderte, können wir unermüdliche Beziehungsarbeit lernen. Als Ehefrau brauchte sie einen langen Atem bis zur Taufe ihres aufbrausenden Mannes und als Mutter viele Tränen bis zur Bekehrung ihres rebellischen Sohnes.

Die „Patronin der christlichen Frauen und Mütter“ kombinierte ihre Ausdauer damit, dass sie sanftmütig und klug zur Konfliktlösung beitragen konnte. In Momenten des Zorns schwieg sie und widersprach nicht, sondern suchte das klärende Gespräch erst nach eingetretener Beruhigung. Auch ihre anfangs feindselige Schwiegermutter gewann sie durch Freundlichkeit und Deeskalation.

Als Unterstützerin war Monika bei Bedarf immer präsent, gewährte aber auch Freiraum. So bewirkte sie den Wandel in ihrer Familie nicht durch Zwang oder Befehle (mehr dazu im Bibel-Blogbeitrag hier), sondern durch die unerschütterliche Macht ihres herzlichen Vorbilds.

Anregungen

Ressourcen