Kurzportrait
- „einer der bedeutendsten Heiligen der angelsächsischen Kirche“ (Wikipedia)
- „machte sich vor allem durch seine mitreißenden Predigten beim Volk einen Namen“ (katholisch.de)
- „soll viele Wunder bewirkt haben“ (lonleyplanet.de)
- ausgewähltes Originalzitat: „Siehst du dieses große und weite Meer, wie reich es an Inseln ist? Ein Leichtes ist es für Gott, von einer von ihnen jemanden für sich vorzusehen, den er über das Reich der Engländer einsetzt.“ (Beda Venerabilis, Liber de Vita et Miraculis Sancti Cuthberti Cap. XXIV)
- passender Bibelvers: „Ich werde Hirten über sie einsetzen, die sie auf gute Weide führen. Dann werden sie sich nicht mehr fürchten und keine Angst mehr haben; niemand von ihnen geht verloren. Das verspreche ich, der HERR.“ (Jer 23,4 Hfa)
Lernchancen
Von Cuthbert, der wie Lioba von Tauberbischofsheim die Disziplin mit Empathie kombinierte, können wir Bescheidenheit trotz Verantwortung lernen. Auch nach der Ernennung zum Bischof, wogegen er sich zunächst gesträubt hatte, behielt er einen einfachen Lebensstil bei und blieb sich selbst treu.
Als Einsiedler auf den Farne-Inseln ging er respektvoll, geradezu geschwisterlich mit allen Geschöpfen um – egal ob Fischotter oder Eiderenten. Aber auch von anderen vergessene Menschen wurden von ihm gehört und geheilt – in dienender Haltung besuchte er sie in ihrer Lebensrealität und holte sie in ihrer Sprache ab.
Cuthbert war kein rücksichtsloser Beherrscher seiner Umwelt, sondern verstand sich als Teil von ihr. Als authentischer Meister der Seelsorge und engagierter Vorreiter des Naturschutzes blieb er in allem Trubel präsent und gleichzeitig dank Stille und Einsamkeit resilient – Lebensregel: Lieben in der Wahrheit (mehr dazu im Bibel-Blogartikel hier).
Anregungen
- Übung 1: Gottes- und Nächstenliebe
- Übung 2: Früchte der Umkehr